Kassengesetz 2020

TSE-Frist 30.09.2020 - handeln Sie jetzt

TSE-Frist - Handeln Sie jetzt!

Rechtzeitig handeln

Rechtzeitig handeln

Am 30. September 2020 endet die Nichtbeanstandungsfrist für Kassen ohne technische Sicherheitseinrichtung (TSE). Nach diesem Datum ist jede Buchung mit einer Kasse ohne TSE illegal.  

Stellen Sie rechtzeitig sicher, dass Ihre Kasse den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dies ist nur durch ein Software-Update oder eine Neuanschaffung möglich. Kassen, die vor Mitte 2019 angeschafft wurden, können die Anforderungen ohne ein Software-Update nicht erfüllen.

In allen Bundesländern außer Bremen gilt eine stillschweigende Fristverlängerung bis 31. März 2021. Doch auch in diesen Ländern müssen Sie nachweisen, dass Sie bis spätestens 30. September 2020 (in Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen bis 31. August 2020, in Berlin bis zum 30. August 2020) einen Kassenhändler oder einen anderen Dienstleister im Kassenbereich mit dem fristgerechten Einbau oder der Einbindung einer TSE verbindlich beauftragt haben. 

Der Kaufnachweis ist dem Finanzamt auf Verlangen zu zeigen.

Hohe Bußgelder drohen

Sie riskieren hohe Strafen, wenn Sie nach dem

  • 30.09.2020 in Bremen eine Kasse ohne TSE verwenden 
  • 30.09.2020 in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Schleswig-Holstein keinen Kaufnachweis für eine TSE vorlegen können
  • 31.08.2020 in Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz oder Sachsen keine TSE bestellt haben bzw. kein verbindlicher Termin für den Einbau der TSE ausgemacht wurde
  • 30.08.2020 in Berlin kein verbindlicher Termin für den Einbau der TSE ausgemacht wurde

Quellen und weitere Informationen: DEHOGAMinisterium für Finanzen Rheinland-PfalzLand Brandenburg

Für das Fehlen einer TSE drohen bis zu 25.000,- Euro Bußgeld!

Das Bußgeld ist unabhängig von eventuellen steuerlichen Konsequenzen wie einer Schätzung der Einnahmen oder Steuerstrafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Vorteile der Hardware-TSE gegenüber einer Cloud-TSE

Viele Gründe sprechen für die Lösung von Duratec digital world:

  • Zertifizierung: Die Hardware-TSE ist bereits zertifiziert verfügbar im Gegensatz zu den bislang nicht zertifizierten Cloud-TSE (Stand 30.07.20)
  • Praxiserprobt: Die Hardware-TSE ist heute schon ausgereift, da sie seit Ende 2019 im Praxiseinsatz ist.
  • Fristgerechte Verfügbarkeit: Die Hardware-TSE-Lösung von Duratec digital world ist über unsere Handelspartner schnell und fristgerecht verfügbar. So gehen Sie kein Risiko ein.
  • Zuverlässigkeit: Keine Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung. Die Hardware-TSE-Lösung kann sogar dauerhaft komplett offline eingesetzt werden.
  • Erhöhte Datensicherheit: Die TSE-Daten stehen sowohl lokal auf der Hardware-TSE als auch als Sicherheits-Kopie in der Cloud zur Verfügung.

Worauf warten Sie noch?

Wir haben mit Duratec digital world eine einfache und günstige Kassenlösung für Sie. Gesetzeskonform und mit Online-Services für mehr Umsatz. Sie können die TSE für 7,90 € pro Monat mieten oder einmalig für 199,00 € kaufen. Bei der Kaufoption fallen Installationskosten in Höhe von 99,00 € an. 

Rufen Sie uns an unter 0251 2856158 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Weitere Inhalte des Kassengesetzes 2020

Seit dem 1. Januar 2020 muss jedes Kassensystem folgende Vorgaben erfüllen (§146a Abgabenordnung).
 

Seit dem 01.01.2020 müssen die mit Kassensystemen aufgezeichneten Daten durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) gegen nachträgliche Veränderungen geschützt werden. 

Eine TSE kann wie folgt umgesetzt werden:

  • TSE als microSD-Karte
  • TSE als USB-Stick
  • TSE als Cloudlösung

Eine TSE gemäß der technischen Richtlinie BSI TR-03153 hat die folgenden wesentlichen Funktionen:

  • Beliebige Daten können mit einer Nummerierung ,einer Zeitinformation und einer elektronischen Signatur versehen, in der TSE gespeichert und auf Anforderung zusammengefasst in einer Datei exportiert werden.
  • Sicherheitsmodul: Es führt die wesentlichen Sicherheitsfunktionen aus (Erzeugen der Signaturen, Führen der Transaktionszähler usw.).
  • Speichermedium: Dient zur Speicherung der innerhalb der TSE abgelegten Daten.
  • Digitale Schnittstelle: Hiermit ist die standadisierte Schnittstelle für die zu prüfenden Daten gemeint.

Es müssen weiterhin Einzelaufzeichnungen in der Kasse geführt werden, analog zur aktuellen Rechtslage gemäß BMF-Schreiben vom 26.11.2010. Die Einzelaufzeichnungen werden nicht mehr in einem herstellerspezifischen Fomat, sondern standardisiert exportiert. Als Standard wird die CSV-Darstellung der DFKA-Taxonomie für Kassendaten (unter dem Namen "DSFinV-K") verwendet.

Die Taxonomie enthält einige Informationen über die buchhalterische und steuerliche Bedeutung der Daten.

Ein Beispiel:

Es wird nicht nur aufgezeichnet, dass Geld aus der Kasse entnommen wird und dieser Vorgang mit einem Text belegt, sondern es wird unterschieden zwischen einer Privatentnahme, Bezahlung einer Eingangsrechnung usw. Hierzu sind möglicherweise deutliche Anpassungen an bestehenden Kassenlösungen erforderlich.

Neben den in jedem Fall erforderlichen Funktionen für eine Datensicherung ist es in vielen Fällen sinnvoll, revisionssichere Archivierungmöglichkeiten zu implementieren. Im Gegensatz zur Datensicherung werden bei der revisionssicheren Archivierung die Daten am Ursprungsort gelöscht und es ist ein uneingeschränkter Zugriff darauf möglich. Sinnvoll kann eine Archivierung aus folgenden Gründen sein:

  • Löschung für begrenzten Speicherplatz in Kassensystem und/oder TSE.
  • Vereinfachter Zugriff durch zentralisierte Datenhaltung.
  • Einhalten der gesetzlichen 10-jährigen Aufbewahrungsfrist, ohne Kassensystem bzw. TSEs so lange aufbewahren zu müssen.

Durch die kryptografische Sicherung der Daten bedarf es keiner besonderen Sicherheitsanforderungen an das Archivierungssystem. Eine Verdichtung der Daten ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Belegausgabepflicht verpflichtet Kassenbetreiber dazu, an einem Geschäftsvorfall Beteiligten einen Beleg (Kassenbon) über den Geschäftsvorfall auszustellen. Der wesentliche Sinn der Belegausgabepflicht ist, dass bei einer Kassen-Nachschau einfach überprüft werden kann, ob alle Geschäftsvorfälle korrekt erfasst werden. Für den Beleg gelten die folgenden gesetzlichen Anforderungen:  

  • Der Beleg muss immer und "in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Beendigung des Vorgangs" erstellt werden.
  • Der Beleg kann in Papierform oder - wenn der Kunde dem zustimmt - elektronisch zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Kunde muss den Beleg nicht annehmen.
  • Ein elektronischer Beleg muss in einem standardisierten Datenformat (z.B. JPG, PNG oder PDF) erstellt werden.
  • Auf dem Beleg müssen sich einige vorgegebene Sicherheitselemente befinden, wie z.B. die Seriennummer der TSE und eine digitale Signatur.

Laut Gestz müssen Betreiber von elektronischen Aufzeichnungssystemen die Anschaffung und die Außerbetriebnahme innerhalb von einem Monat dem zuständigen Finanzamt mitteilen. Das soll auf "amtlich vorgeschriebenen Vordruck" erfolgen. Mitzuteilen sind für jedes einzelne Aufzeichnungssystem:

  • Name des Steuerpflichtigen
  • Steuernummer
  • Art der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (das umfasst laut Anwendungserlass auch die 64-stellige Seriennummer)
  • Art des Aufzeichnungssystems
  • Anzahl der Aufzeichnungssysteme je Betriebsstätte/Einsatzort
  • Seriennummer des Aufzeichnungssystems
  • Datum der Anschaffung oder Datum der Außerbetriebnahme

Garantieerklärung


Duratec digital world sichert Ihnen verbindlich zu, dass alle momentan gelieferten Systeme mit einer Sicherheitseinrichtung gemäß dem "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" nachgerüstet werden können. Welche Modelle dies im Einzelnen sind, können Sie in unserer offiziellen Garantieerklärung zu den Anforderungen an Registrierkassen einsehen.

GARANTIEERKLÄRUNG ANSEHEN

Disclaimer

Die Vectron Systems AG übernimmt keine Haftung für Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen. Alle Angaben und Informationen stellen weder eine Rechtsberatung noch eine steuerliche Beratung dar. Zur verbindlichen Klärung entsprechender rechtlicher und/oder steuerlicher Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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Mo.-Fr., 8:00 bis 18:00 Uhr